Vorbereitung im Sodener Winterwunderland

Während andere noch Plätzchenreste vertilgen, hieß es für uns: Ab in den Schnee!

Soden präsentierte sich gestern als echtes Winterwunderland. Zu siebt haben wir uns durch den Tiefschnee gekämpft, um die große Mistel-Aktion am 21. Februar vorzubereiten. Das Ergebnis: Kalte Nasen, wichtige Daten und eine entscheidende Erkenntnis zur Teamarbeit.

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Bestandsaufnahme mit Hindernissen

Unser Ziel war es, die Bestände zu sichten und besonders stark ver-mistelte Bäume direkt digital zu erfassen. Unsere Erfassungs-App befindet sich zwar aktuell noch in der Probephase, aber der Härtetest im Schnee lieferte schon wertvolle Erkenntnisse.

Dabei hat sich gezeigt: Einzelkämpfer haben es schwer, das Team gewinnt. Wer schon einmal versucht hat, mit klammen Fingern auf dem Smartphone einzelne Bäume zu kartieren, kennt das Problem. In der Gruppe geht das viel besser: Einer navigiert, zwei begutachten den Baum (“Ist der noch zu retten?”), und einer tippt die Daten ein.

Allerdings stießen wir auch auf Grenzen: Leider waren einige Streuobstwiesen eingezäunt, sodass wir nicht direkt an die Bäume herankamen. Wir konnten den Befall hier nur aus der Ferne feststellen. Wir hoffen sehr, dass die Grundstücksbesitzer uns am 21. Februar die Tore öffnen und uns erlauben, ihre Bäume von der Last zu befreien.

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Wie geht es weiter? (Roadmap zum 21.02.)

Die Sägen sind geschärft, die Motivation ist da. Die nächsten Schritte sind nun organisatorischer Natur:

  1. Genehmigung: Wir warten auf die Rückmeldung der Marktgemeinde Sulzbach, welche Flächen wir offiziell bearbeiten dürfen.

  2. Logistik: Basierend auf unserer Begehung teilen wir nun die Arbeitsgruppen ein.

Mach mit!

Hast du Lust bekommen, dich uns anzuschließen? Für die große Aktion am 21. Februar suchen wir noch tatkräftige Unterstützung – egal ob an der Säge oder beim Aufräumen.

👉 Melde dich einfach kurz bei uns, wenn du dabei sein willst!

Ohne Geselligkeit geht es nicht

So wichtig die Arbeit auf der Wiese ist – mindestens genauso wichtig war das Treffen danach. Nach der Kälte zusammenzusitzen, sich aufzuwärmen und die Eindrücke zu besprechen, schweißt zusammen. Genau das macht unseren Verein aus.

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Ein großes Danke an die 7+1 Unerschrockenen, die gestern dabei waren!

Eure Streuobstfreunde

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